Neuer, attraktiver Treffpunk

Schnaittenbach. (ads) Als „eine der wichtigsten und prädestiniertesten Ordnungsmaßnahmen im Zuge des Städtebauförderungsprogramms in der Altstadt von Schnaittenbach“ wertet Bürgermeister Josef Reindl die Neugestaltung des Georg-Landgraf-Platzes. Nach geraumer Vorlaufzeit fiel mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Startschuss für die Baumaßnahme, die im Herbst abgeschlossen sein soll. Die Kosten der Platzneugestaltung mit Kanalbauarbeiten und Wasserleitungsbau belaufen sich auf insgesamt 630 000 Euro. „Durch die Wiederrückführung zu seiner ursprünglichen Form eines Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität wird dem Imageverlust des Georg-Landgraf-Platzes entgegengewirkt. Gleichzeitig erfolgt eine Aufwertung sämtlicher umliegender Grundstücke und Gebäude, so dass dadurch einem möglichen Wegzug, ja sogar Verfall von Gebäudlichkeiten entgegengewirkt werden kann“, erläutert Reindl die Gründe für die Neugestaltung des Georg-Landgraf-Platzes. Beim Spatenstich erinnerte der Bürgermeister daran, dass die Stadt großen Wert darauf gelegt habe, dass die Bürger die Maßnahme akzeptieren. Deshalb habe man mehrere Versammlungen für die Anlieger abgehalten und diese bei einigen Arbeitssitzungen in die Entscheidungsfindung mit einbezogen. Im Zuge der Neugestaltung des 1900 Quadratmeter großen Platzes werde auch die Kanalanlage saniert, würden unter der Federführung der Stadt die Wasserleitungen erneuert. Daneben erfolge unter der Regie des Landkreises Amberg-Sulzbach die Sanierung der Kreisstraße AS 19. „Mit Brunnen, Sitzbänken und schattenspendenden Bäumen wird der Platz nach seiner Neugestaltung für Jung und Alt zum attraktiven Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt“, zeigte sich der Bürgermeister sicher. Reindl fügte hinzu, dass hier auch die besten Voraussetzungen für Feste aller Art geschaffen würden. Laut dem städtischen Geschäftsleiter Erwin Struck belaufen sich die Gesamtkosten auf 630 000 Euro. Der Kanalbau schlägt mit 76 700 Euro zu Buche, der Wasserleitungsbau mit 66 300 Euro. „Diese Kosten werden nicht gefördert“, informierte er. Für die Neugestaltung des Georg-Landgraf-Platzes, die eine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme darstelle, würden Investitionen in Höhe von 487 000 Euro fällig. „Nach Abzug der nicht-zuwendungsfähigen Kosten und der Beiträge der Anlieger werden davon 60 Prozent aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm öffentlich gefördert“, betonte Erwin Struck. Er ergänzte, dass die Sanierung der Kreisstraße AS 19 weitere 70 000 Euro koste, was allerdings vom Landkreis getragen werde. Dann schritten Bürgermeister Josef Reindl, der städtische Geschäftsleiter Erwin Struck und Klaus Kittler vom städtischen Bauamt, Bauleiter Markus Brüderer, Polier Jürgen Krämer und Ramona Sollfrank vom Bauunternehmen Scharnagl, Thomas Seuß und Bauüberwacher Roland Kiesecker von Seuß Ingenieure zur Tat und starteten mit dem symbolischen Spatenstich die Maßnahme.