Immer im Familienbesitz

Hirschau. (gj)„Hopfen und Malz, Gott erhalts“, eine alte Bierweisheit, besonders unter den Brauern. Dieser Ausspruch steht auch für die Schlossbrauerei Hirschau von der Familie Dorfner. Und das schon seit 200 Jahren, dieses Jubiläum der Brauerei wurde beim „Schloserer“, wie es im Volksmund heißt, kräftig gefeiert.

In der Geschichte heißt es: Andreas Dorfner erwarb am 20. Oktober 1812 das Braurecht, das 1817 angekaufte Pflegschloss wird zur Brauerei umgebaut. Im Laufe der Jahre bleibt die Schlossbrauerei Hirschau als einzige der früheren Brauereien Hirschaus übrig, immer im Familienbesitz der Dorfners. Franz Dorfner übernimmt 1955 die Führung. 1967 führt die bis dahin wichtigste Entscheidung in einer zweijährigen Bauzeit zum Neubau der Brauerei.

1980 stirbt Franz Dorfner, seine Frau Rita führt die Geschäfte bis1993 und übergibt dann an den Sohn Franz, dem heutigen Besitzer. In der Zwischenzeit wurde die Brauerei ständig modernisiert und den sich ändernden Anforderungen immer wieder angepasst. Die nächste Generation und damit die achte, steht schon in den Startlöchern, um das dritte Jahrhundert der „Schlosserer-Brautradition“ weiterzuführen.