Beruf mit Perspektiven

Schnaittenbach. (ads) Nach erfolgreicher Premiere startet der Augenoptikermeister Markus Grünwald in die zweite Ausbildungsrunde in seinen neuen Geschäftsräumen. Vor drei Jahren hat er einen ersten Azubi eingestellt, genau ein Viertel Jahrhundert, nachdem er selbst seine Lehre als Augenoptiker angetreten hat. Stefanie Reichhardt aus Amberg erlernt nun seit kurzem das Handwerk des Augenoptikers bei „Optik Grünwald“.

„Dieser Beruf bietet ein einzigartiges und faszinierendes Aufgabenfeld, das wie kaum ein anderes die Möglichkeit eröffnet, sich in Vielfalt und Intensität für andere zu engagieren“, so Augenoptikermeister Markus Grünwald.

„Für mich war der Beruf des Augenoptikers immer ein Traumberuf“, erinnert sich Stefanie Reichhardt, die als beste Voraussetzungen für ihre Ausbildungszeit eine große Begeisterung für das Fach mitbringt, gepaart mit der Freude am Kontakt und Umgang mit Menschen wie das Interesse an der Technik und das nötige Gespür für Ästhetik.

Die Ausbildung gliedert sich in drei große Bereiche: Im handwerklichen Bereich in der Werkstatt steht das Erlernen von grundlegenden handwerklichen Fähigkeiten, von verschiedenen Verglasungstechniken und des Umgangs mit spezifischen die Augenoptik betreffenden Werkstoffmaterialien aus Na-turprodukten wie die Bedienung aller zur Brillenfertigung notwendigen Gerätetechnologien.

Im Bereich Kundenbetreuung steht das Erlernen der Anpassung von Brillenfassungen nach anatomischen und mechanischen Gesichtspunkten, insbesondere bei Augenoptik Grünwald nach den Prinzipien computergestützer Brillenstatik für einen Brillensitz ohne Rutsch- und Druckbeschwerden und der Anpassung von Brillengläsern nach optischen Gesichtspunkten, die Beratung der Kunden bei der Auswahl von Brillenfassungen nach ästhetischen und anatomischen Gesichtspunkten, die bedarfsorientierte Beratung der Kunden im Bereich der Brillengläser mit speziellen Computerprogrammen, die Beratung der Kunden bei Handelswaren, die Einweisung in zusätzliche Tätigkeiten wie die Durchführung von Führerscheinsehtests, Tätigkeiten der Verwaltung usw. und das Erlernen von Grundlagen der Kontaktlinsenhygiene auf dem Ausbildungsplan.

Der dritte große Bereich liegt für Markus Grünwald im Wecken des Interesses der Auszubildenden für Themen, die über den normalen Lehrstoff hinaus reichen, um sie dafür zu begeistern dem Beruf des Augenoptikers auch nach der Lehre „die Stange zu halten“. Nach seinen Aussagen betrifft dies vor allem das Thema „Winkelfehlsichtigkeit“ und die damit verknüpfte Lern- und Leseproblematik bei Kindern, d.h. Problematik aufgrund von Schwierigkeiten des Zusammenspiels der beiden Augen und damit der Informationsaufnahme über das visuelle System.

MdL Reinhold Strobl ließ es sich nicht nehmen anlässlich des Tags der Ausbildung Stefanie Reichhardt zu ihrem Start in das Berufsleben zu gratulieren. Er zollte Markus Grünwald Anerkennung und Dank, dass er sich für die Ausbildung junger Menschen engagiert und ihnen damit ein Sprungbrett für die spätere Berufslaufbahn in einem faszinierenden Handwerksberuf bietet.