Bald fertig

01.10.2012

Schnaittenbach. (ads) Bevor im nächsten Jahr die endgültige Fertigstellung gefeiert werden und Einweihung des Georg-Landgraf-Platzes erfolgen kann, müssen die beteiligten Firmen ein paar Arbeiten erledigen.

Mit der Neugestaltung des Areals läuft derzeit eine der wichtigsten Ordnungsmaßnahmen im Zuge des Städtebauförderungsprogramms in der Altstadt von Schnaittenbach, für die Anfang Juni mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Startschuss fiel und die nun in die Zielgerade kommt.

Die Kosten mit Kanalbauarbeiten und Wasserleitungsbau belaufen sich auf rund 630 000 Euro. Den ehemaligen Charme mit hoher Aufenthaltsqualität hätte der Georg-Landgraf-Platz schon seit geraumer Zeit verloren und alleine die sehr schadhafte Asphaltfläche mit den beiden Verkehrsinseln hätten ein dringendes Handeln gefordert, um das ehemalige Platz-Image wiederherzustellen, erläutert Bürgermeister Sepp Reindl. Er betont, dass mit der Neugestaltung des Platzes gleichzeitig auch die Wohnqualität gesteigert werde und eine Aufwertung sämtlicher umliegender Grundstücke und Gebäude erfolge.

Die Stadt legt großen Wert darauf, dass die Bürger die Maßnahme akzeptieren. Deshalb hat man mehrere Versammlungen für die Anlieger abgehalten und diese bei einigen Arbeitssitzungen in die Entscheidungsfindung mit einbezogen. Unter der Regie des Landkreises Amberg-Sulzbach erfolgt überdies die Sanierung der Kreisstraße AS 19 (Dr.-Martin-Winkler-Straße).

„Die Anwohner haben mit viel Geduld die Belastungen während der heißen Bauphase ertragen und stehen hinter dieser Neugestaltung“, zollte der Rathauschef den Anwohnern Dank und Anerkennung. Er lobte auch die Baufirma für die Reduzierung der Belastungen auf ein Mindestmaß und für das Einhalten des Zeitplans. Die Kosten von rund 630 000 Euro werden zu einem großen Teil aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm gefördert.

Auch der Landkreis beteilige sich, da es sich bei der Dr.-Martin-Winker-Straße um eine Kreisstraße handelt. Dennoch verbleibe nach seinen Aussagen ein Teil der Kosten bei der Stadt selbst und bei den Anwohnern.