Symbiose von modern und antik

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Schnaittenbach. (ads) Nach einer mehr als sechsmonatigen Umbauphase in den Innenräumen des ehemaligen Winkler-Anwesens in der Rosenbühlstraße 2 in Schnaittenbach (zwischen Kirche und Rathaus) konnte Augenoptikermeister Markus Grünwald mit seinen Mitarbeiterinnen die komplett sanierten Räumlichkeiten des fast 200 Jahre alten denkmalgeschützten Bürgerhauses Mitte November beziehen.

Mit dem Umzug geht die Ära des Augenoptikermeisters und Uhrmachermeisters Franz Grünwald, der 1960 das Fachgeschäft in der Wernberger Straße 3 gegründet hat, zu Ende. Markus Grünwald schlägt nun mit seinem auf augenoptische Dienstleistungen spezialisierten Unternehmen ein neues Kapitel auf.

Zukünftig bietet er sein umfangreiches Leistungsangebot rund um die Themenbereiche „Visuelle Förderung“und „Gutes Sehen“ auf einer mehr als doppelt so großen und auf den neuesten Stand der Technik eingerichteten Geschäftsfläche an. Dazu zählen unter anderem Brillenberatungen in zwei eigenständigen Verkaufsräumen für Damen- und Kinderbrillen bzw. Herren- und Sportbrillen mit jeweils einem Videozentriersystem für optimierte Brillenglas-Anpassungen, Augenglasbestimmungen, Beratung bei Winkelfehlsichtigkeit, Visualtraining und Syntonics-Optometrie, beispielsweise bei Lern-Leseproblemen oder visuellen Problemen an Bildschirmarbeitsplätzen, Contactlinsen-Anpassungen, Brillenstatik (computergestütztes Messsystem für einen Brillensitz ohne Rutsch- und Druckbeschwerden), Anpassung von vergrößerten Sehhilfen, Anpassung von Schießsport-Brillen, Führerschein-Sehteste, Brillenfertigung in hauseigener Werkstatt.

Wohlfühlatmosphäre, die zum Verweilen einlädt, schaffen nicht nur Elemente der fernöstlichen Feng-Shui-Lehre, sondern auch das reizvolle Zusammenspiel zwischen „modern“ und „antik“. Geschickt integrierte ein Innenarchitekt für professionellen Ladenbau in den historischen Räumlichkeiten puristische Ladenelemente gepaart mit zukunftsweisender Lichttechnik sowie gekonntem Farbenspiel und schuf so ein harmonisches Ganzes.

Markus Grünwald gewährt auf www.gruenwald-augenoptik.de gerne spontane Einsichten in das neu gestaltete Ladenkonzept und informiert hier detailliert über die Schwerpunkte seiner augenoptischen Tätigkeit.

 

Das Winklerhaus

Schnaittenbach. (ads) Die Ursprünge des Winkler-Hauses gehen zurück auf das Jahr 1813. Der erste Neubau wurde über einem Gewölbekeller wohl um das17./18. Jahrhundert errichtet und der zweite Neubau nach einem Brand im Jahr 1861. 1913 kam es zu weiterenbaulichen Maßnahmen, im Zuge derer, wie ein Bilddokument aus dem Jahr 1886 zeigt, die Fenster erneuert und Fensterläden im ersten Stockneu eingeführt wurden.

Hiermit erhielt das Anwesen wahrscheinlich sein bis heute währendes reizvolles Erscheinungsbild. Die letzten größeren baulichen Maßnahmen fanden um 1960 statt, die sich vor allem auf die Innenräume bezogen. Die Geschichte des Anwesens ist eng verknüpft mit der seit über 170 Jahre ansässigen Kaolinindustrie.

So wohnten hier Eduard Kick, der Begründer des Schnaittenbacher Kaolintagebaus, und Dr. Martin Winkler, ein ehemaliger Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, nachdem eine Straße in Schnaittenbach benannt ist. Das Gebäude ist als Einzeldenkmal in der Denkmalliste eingetragen und unterliegt somit den Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes.

In der ersten Bauphase konzentrierte sich Markus Grünwald auf die Sanierung der Innenräume, die, wie bereits erwähnt, über mehrere Monate andauerte und strikt nach den Vorgaben des Denkmalschutzes ausgeführt wurde. Für die zweite Renovierungsphase ist die Neugestaltung der Außenfassade und Außenanlagen vorgesehen.