Bürgermeister führt Regie

19.06 - 04.07.2013
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Festspielverein bringt das „Klosterkindl“ im Juli und August auf die Bühne

Hirschau. (ads) Der Festspielverein hat sich für die diesjährige Festspielsaison neu aufgestellt und nimmt die Regie für die fünfte Auflage des Hirschauer Stückl selbst in die Hand. Der Festspielvereinsvorsitzende Bürgermeister Hans Drexler wechselt dazu aus den Reihen der Schauspieler ans Regiepult. Unterstützt wird er von Schwiegertochter Verena Bauer aus Neustadt/WN. „Klosterkindl" heißt im Übrigen das Stück der diesjährigen Festspielsaison.

Erfahrungen als Regisseur und Schauspieler hat Hans Drexler in jungen Jahren bei der hiesigen Landjugend in seiner Heimatstadt beim Bauerntheater auf der Bühne gesammelt. Mit dem Hirschauer Festspiel sei seine Leidenschaft für das Theaterspiele wieder erwacht und so sei er ab der zweiten Auflage der Hirschauer Stückl auf der Bühne gestanden, ab der dritten Auflage in einer Hauptrolle, erläutert er sein Engagement.

„Heuer liegt das Stückl komplett in unserer Hand“, freut sich der Neu-Regisseur, der seine Aufgabe hoch motiviert und voller Tatendrang angeht. Der Startschuss für die Proben fällt im April und nicht erst im Juni, um das Einstudieren des Stückl etwas zu entzerren. Die knapp 60 Rollen für das „Klosterkindl“, darunter 26 Sprechrollen, sind bereits verteilt.

Die Zuschauer dürfen sich in diesem Jahr auf eine Drehbühne freuen. Diese soll für Abwechslung und mehr Leben auf der Bühne sorgen. In dieser Saison sollen zwei der bekannten Schelmenstreiche inszeniert werden, über die Umsetzung wird aber noch Stillschweigen bewahrt.
Verena Bauer, die Hans Drexler assistieren wird, entdeckte vor vielen Jahren ihre Leidenschaft für das Theaterspielen und lebt diese als Lehrerin an der Fachoberschule in Weiden mit ihren Schülern in einer Theatergruppe aus. Fünf anspruchvolle Bühnenstücke zu sozialkritischen Themen inszenierte sie mit ihren Schüler schon erfolgreich. Für sie ist das Hirschauer Stückl eine reizvolle Herausforderungen, der sie sich gerne stellt. Sie freut sich besonders auf die große Bühne vor der historischen Kulisse und lobt die gute Technik, die es ermögliche, eine ausgezeichnete Atmosphäre
zu schaffen.

Verena Bauer legt größten Wert darauf, dass die Komik der Szenen gut herausgestellt wird, damit diese bei den Zuschauern ankommt.