Eingebildeter Kranker wird kuriert

02.03. - 17.03.2013
theatergruppe_gebenbach

Beste Unterhaltung bei „Suche Mann für meine bessere Hälfte“ – Theatergruppe Gebenbach spielt

Gebenbach. (ads) „Suche Mann für meine bessere Hälfte“, schon der Titel des Theaterstücks, das die Gebenbacher Theatertruppe auf die Bühne bringt, lässt vermuten, dass ein unterhaltsamer und vergnüglicher Theaterabend bevorsteht. Vom Inhalt lässt sich soviel verraten: Max Spieß, der Jungbauer am Hof, ist zum Leidwesen seines Vaters Franz und seiner jungen Frau Rosa ein ausgemachter Hypochonder. Unterstützt in seinen eingebildeten Leiden wird er von seiner Tante Irmi, einer eingefleischten Jungfer, die den Bub aufgezogen hat. Er hütet über Tage das Bett und kommt aus seinem alten ausgedienten Nachthemd gar nicht mehr heraus. Tja, da ist guter Rat teuer. Wie heilt man einen eingebildeten Kranken? Da ist sogar Gemeindeschwester Agathe mit ihrem Latein am Ende. Doch wie so oft kommt Kommissar Zufall zu Hilfe. Agathe, die nicht nur für die Leiden der Dorfbewohner sondern auch für deren Vieh verantwortlich ist, behandelt im Hause Spieß auch den Zuchteber Schorsch.

Die Diagnose für das arme Tier ist vernichtend! Leider belauscht Max das Gespräch und münzt die schwere Krankheit des Tieres auf sich. Niedergeschmettert, da er sich dem Tode nahe sieht, will er seine junge Frau doch noch gern in guten Händen wissen. Und warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, hat er seinen „Freund“, den alternden Viehhändler Anton als potenziellen Bewerber auserkoren. Dieser ist ein Schlawiner, der sich natürlich liebend gerne ins gemachte Nest setzen möchte. Seit langem schon hat er ein Auge auf die junge Rosa geworfen und die ältliche Tante Irmine auf ihn. Keine Frage, dass es bei dieser Konstellation auf dem Bauernhof recht turbulent zugeht. Die Theatergruppe Gebenbach spielt seit 1946, wobei in den 90er Jahren die Laienschauspieler bis auf drei Mal jedes Jahr auf der Bühne standen. Früher wurde unter der Obhut der KLJB Gebenbach gespielt, aber es wurde immer schwieriger genügend Spieler zu finden, die auch unter der Woche, wegen Beruf oder Studium, an den Proben teilnehmen konnten.


Zudem wollten auch gerne ältere und verheiratete Darsteller mitspielen, die aber nicht mehr der KLJB angehören konnten. Deshalb wird seit über 15 Jahren als eigenständige Theatergruppe gespielt. Mittlerweile sind auch einige Spieler dabei, die nicht – oder nicht mehr, in der Gemeinde wohnen.