Gut aufgestellt

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Stadt Hirschau investiert in Kinderbetreuung – Platz für zweite Krippengruppe geschaffen

Hirschau. (ads) In Sachen Kinderbetreuung ist Hirschau gut aufgestellt, was auch dem Stadtrat zu verdanken ist, der für diese Thematik sehr aufgeschlossen ist. Im vergangenen Jahr hat das Gremium zum Beispiel beschlossen, ein Gruppenzimmer des Kindergartens St. Wolfgang zu einem Raum für eine zweite Krippengruppe umzubauen und entsprechend auszustatten. Für die neue Krippengruppe entstand auch ein Schlafraum und eine Toilette mit Wickelraum. Diese Investition von rund 20 000 Euro schulterte die Stadt ohne Fördergelder.

Insgesamt können nun in dieser Gruppe, die bereits im November ihre Arbeit aufgenommen hat, zwölf Kinder unter drei Jahren betreut werden. Belegt ist sie gegenwärtig mit sieben Buben und Mädchen und hat also noch Kapazitäten frei. Bürgermeister Hans Drexler und Kämmerer Hermann Siegert machten sich jetzt vom Umbau und der Arbeit der Betreuerinnen vor Ort ein Bild. Leiterin Uta-Maria Kriegler gab zur Tätigkeit des Teams die Grundregel aus: Die Kinder mit ihren Stärken und Schwächen müssen dort abgeholt werden, wo sie gerade stehen. Hauptziele seien die Förderung des Nachwuchses in seiner Selbstständigkeit und Kreativität sowie seine Unterstützung beim Trainieren und Ausbauen seiner Fähigkeiten und beim Entwickeln neuer Interessen.

Die Kinder haben laut Kriegler in der Gruppe die Möglichkeit, ihre Grenzen auszutesten, Gemeinschaft zu erleben und soziale Kontakte zu knüpfen, Rücksicht zu üben sowie Spaß am Spielen mit anderen zu erleben. Der Nachwuchs lernt nach ihren Aussagen, Entscheidungen zu treffen durch die freie Auswahl der Spiele, sich allein zu beschäftigen, er könne sich testen und Sinneswahrnehmungen und Fingerfertigkeiten schulen. Stets werde seitens der Betreuerinnen
versucht, die Experimentierfreude, Kreativität, Fantasie und Neugierde der Kleinen zu wecken.
„Anhand unserer Beobachtungen stellen wir im Gruppenteam die Schwächen und Stärken der Kinder bzw. deren Entwicklungsstand fest, um sie dahingehend gezielt einzeln, in Klein- oder in der
Gesamtgruppe zu fördern“, machte die Einrichtungsleiterin ihren beiden Gästen bewusst. Und sie betonte: „Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht das einzelne Kind mit seinen individuellen
Entwicklungsschritten und dem angeborenem Streben, sich in seiner Welt zu entfalten.“

Seitens der Einrichtung wolle man dem Kind eine Umgebung bieten, die Sicherheit und Vertrauen schenke, gleichzeitig sollen die Kleinen aber auch unterstützt werden, eigene Erfahrungen zu sammeln, denn das heiße, intensiv lernen, wie Kriegler erläuterte.
Bürgermeister und Kämmerer bereitete es sichtlich Vergnügen, sich den Kindern zu widmen und mit den Kleinsten etwas Zeit beim Spielen zu verbringen. Beide waren sich einig, dass Investitionen in die Kinder Investitionen in die Zukunft sind.