Brot und Salz als Willkommensgruß

06.04.2013
Pfarrei

Schnaittenbacher Pfarrei St. Vitus stellt sich bei Hausbesuchen vor

Schnaittenbach. (ads) „Die Pfarrei soll zur Heimat für die Gläubigen werden“, lautet das große Ziel, das sich das 17-köpfige Pfarrgemeinderatsgremium der Pfarrei St. Vitus gesteckt hat.

Da es gerade Neubürgern nicht schwer fallen soll, in Kontakt mit der Pfarrei zu treten und sich in ihr gut aufgehoben zu fühlen, starten die Pfarrgemeinderatsmitglieder diesen einen Besuch ab.

Kleiner Prospekt

In den Sitzungen wurde das pastorale Vorhaben dieser Besuchsaktion gut durchdacht: Man sehe sich damit auf dem Fundament des Handelns Christi. Jesus gehe auf die Menschen zu, er suche Kontakt mit ihnen, er bleibe nicht auf Distanz. „Eine Kirche Jesu muss deshalb immer eine einladende Kirche sein. Menschen, die ein gemeinsamer Glaube verbindet, sollen sich nicht fremd sein“, erklärt der Initiator der Aktion Pfarrer Josef Irlbacher.

Für diese Aktion wurde eigens ein kleiner Prospekt erstellt, der die verschiedenen Gruppen und Aktivitäten der Pfarrei kurz vorstellt. Den Flyer übergeben Vertreter des Pfarrgemeinderates an der Haustür der Neuankömmlinge in der Pfarrei und verbinden das mit einem alten Brauch. Denn sie bringen auch Brot und Salz mit. Schon Jesus benutzte diese Grundnahrungsmittel für seine symbolträchtigen Predigten. „Brot und Salz stehen für das Lebensnotwendige und die Würze des Lebens. Werden Brot und Salz an Menschen in einem neuen Heim übergeben, bringt das zum Ausdruck, dass man ihnen Glück und Segen für die Zukunft wünscht“, erklärte Pfarrer Irlbacher.

Zwangloser Besuch

Wichtig ist dem Pfarrgemeinderat, dass dieser Besuch ganz zwanglos geschieht. Es soll keinesfalls der Eindruck entstehen, dass sich die Boten der Pfarrei zu einem Gespräch aufdrängen wollen. Was deutlich werden soll, ist ganz einfach: „Wer hierher zieht, ist in der Pfarrei St. Vitus willkommen!“ Vielleicht ist gerade ja das Pfarrleben eine gute Gelegenheit, leichter in eine neue Umgebung hineinzuwachsen, davon gehen die Pfarrgemeinderäte zumindest aus.