Karriere im Fernsehen

10.02.2014
Karriere im Fernsehen

„Blecherne Sait’n“ mit Auftritt bei den „Brettl-Spitzn“ des Bayerischen Rundfunks

Schnaittenbach. (ads) Den sprung ins Fernsehen ist den „Blechernen Sait’n“ gelungen, denn am 2. Februar hatte das Schnaittenbacher Ehepaar Ingrid und Franz Gericke mit Marina Regler aus Hirschbach ihren großen Auftritt bei der kabarettistischen Sendung „Brettl-Spitzen“ im Bayrischen Fernsehen(BR).

„Es war eine große Ehre dabei zu sein“, schwärmt das Trio, das mit Zithern und Tuba überregional bekannt ist. Jetzt wurden die „Blechernen Sait’n“ vom Kabarettisten und Volkssänger Jürgen Kirner von der Couplet AG für das Fernsehen entdeckt.

Volkssänger wie einst Karl Valentin erleben derzeit ein Revival und liegen voll im Trend. Genau da knüpfen die „Brettl-Spitzen“ als Volkssängerrevue musikalisch modern und kabarettistisch an, die beste Unterhaltung mit den bayerischen Stars der Szene garantiert. „Wir hätten nie gedacht, dass wir jemals in den heiligen Hallen des Festsaals des Hofbräuhauses in München spielen werden“, resümiert Ingrid Gericke.

Sie seien ganz aus dem Häuschen gewesen, als sie im Sommer 2013 die Mitteilung für den Auftritt im BR bekommen hätten.

Im November war es dann soweit und Ingrid und Franz Gericke brachen mit Marina Regler zu den viertägigen Aufzeichnungen nach München ins Hofbräuhaus auf. „Der Bühnenaufbau und die rund 60 Techniker des BR mit Übertragungswagen, Bühnenbild, jede Menge Scheinwerfer und Kameras haben uns mächtig Respekt eingeflößt“, gibt Ingrid Gericke zu. Es sei richtig anstrengend gewesen sei, den ganzen Tag aufmerksam zu bleiben und den Anweisungen zu folgen, denn es sei überaus wichtig gewesen, wie und wann man die Bühne betritt, in welche Kameraman schaut und wie man sich wohin bewegt.

„Mit meiner Überzeugung, dass es nicht so schwer ist, meine eigenen drei Lieder zu singen, wurde ich bereits am ersten Tag eines Besseren belehrt, denn als ich am späten Nachmittag dann eine Solo Passage vor laufender Kamera singen sollte, brachte ich vor Nervosität keinen Ton mehr heraus“, gesteht Ingrid Gericke. Kurzerhand wurde das Solo zum Duo mit Ehemann Franz umfunktioniert, der kein Lampenfieber kennt.

Am zweiten Probentag hätte sich dann ihre Aufregung gelegt, so Ingrid Gericke, die immer wieder ihren Respekt vor den Profis der Szene betont. Eines ist ihr bewusst geworden: „Schauspielern ist harte Arbeit mit viel Fleiß.“ Am dritten und vierten Tag erfolgten dann mit rund 500 Leuten im Publikum die Aufzeichnung der Sendung.

„Wir genossen jeden Moment des Spektakels, das Publikum ließ sich von uns mitreißen und wir hatten alle einen wundervollen lustigen Abend“. Ganz besonders freut die Musiker der „Blecherne Sait’n“ die positive Äußerung des Regisseurs: „Die Oberpfalz hat die Bühne gerockt“. „So eine Fernsehsendung hat schon einen besonderen Flair und ist mit nichts zu vergleichen“, ist sich das Trio einig.