Geförderte Technik

10.02.2014
Geförderte Technik

Bei den Flierls steht Lithiumtechnologie im Keller – Infos aus erster Hand

Hirschau. (ads) Stromspeicher können den Eigenverbrauch des Photovoltaik-Stroms erheblich steigern. Bei den Flierls steht Lithiumtechnologie im Keller. Lithiumspeicher haben im Gegensatz zum Bleiakku keinen „Memory-Effekt“ und dadurch eine erheblich längere Lebensdauer. Moment angeht man von mindestens 20Jahren aus und danach haben die Lithiumspeicher noch immer rund 60 Prozent ihrer Anfangskapazität.

Ob sich das rechnet, hängt in erster Linie von der Strompreisentwicklung ab. Mit der staatlichen Förderung amortisiert sich der Speicher schneller. Der Speicher von Michael Flierl hat eine Kapazität von 6,3 kWh und kann bis auf zehn Prozent entladen werden und stellt somit 5,6 kWh zur Verfügung.

Familie Flierl hat insgesamt rund elf kWp Photovoltaik am Speicher hängen. Technisch gesehen verhält es sich so, dass der von der PV-Anlage produzierte Strom zuerst im Haus verbraucht wird.Was davon übrig bleibt, fließt in die Batterie. Was dann immer noch übrig bleibt wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die ganze Anlage ist mit viel Technik verbunden und kann jederzeit übersichtlich kontrolliert und abgefragt werden, sowohl von der Steuerungseinheit als auch vom Computer aus.

Wichtig zu wissen: Die Anschaffung eines Batteriespeichers wird staatlich gefördert, wenn er von PV-Anlagen gespeist wird, die ab 2013 installiert wurden. Bei einem Stromausfall (z. B. Gewitter) wird das Haus künftig aus der Batterie mit Strom weiterversorgt. Wer sich für die in Hirschau installierte Technik interessiert, kann sich bei Michael Flierl melden und die Anlage besichtigen.

Die Kontaktdaten: Bürgermeister-Bösl-Straße 2 in Hirschau; Telefon: (09622)6364; E-Mail: michael_flierl@web.de.