Ausgefallene Handwerkskunst

Ausgefallene Handwerkskunst

Im Schlosstreff Hirschau Ausstellung mit Hüten und Faschingskostümen

Hirschau. (vt) Die neue Ausstellung, die Johanna Erras-Dorfner im Schlosstreff präsentiert, heißt Hüte und Faschingskostüme. Sie befasst sich mit einem altem Handwerk unserer Heimat: Michaela Strobl, Modistenmeisterin aus Schnaittenbach, stellt mit Kreativität und Leidenschaft nicht nur Hüte, Mützen und andere Kopfbedeckungen her, sondern auch Accessoires und Bekleidungsstücke aus Naturmaterialien.

In ihrem Hutsalon und Atelier „Die Hutnadel" entstand schon manches preisgekrönte Werk. Diese sind auch zu sehen. Es gibt modische Damen-, Herren- und Kinderhüte zu bestaunen. Reizvolle Hochzeitshüte, Trachtenhüte und historische Hüte, Stroh-, Leder- und Filzhüte, Hüte für Theaterveranstaltungen und Vereine.

Michaela Strobl geht geschickt mit Nadel und Faden um und näht auch Faschingskostüme. Pirat, Steinzeitmensch, Zauberer oder Karneval in Venedig sind die Themen und gleichzeitig Ausdruck ihrer Kreativität.

Der Hutmacher (Herrenhut) und die Modistin (Damenhut) gehören zu den alten und vom Aussterben bedrohten Handwerksberufen. Daher gibt es in der Ausstellung wesentliche Handwerksutensilien auch zu sehen. Alte Borten, Hutnadeln, Knöpfe, Fasanenfedern und wichtiges Zubehör eines Hutmachers runden das Angebot ab.

Durch die tatkräftige Unterstützung von Jürgen Hartmann war es möglich, diese eigenwillige Kombination von Hüten und Faschingskostümen zu arrangieren. In der Ausstellung werden die ausgefallenen Stücke gezeigt.

Die Ausstellung dauert bis 31. März und ist während der Öffnungszeiten des Schlosstreffs Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet. In der Faschingswoche ist geschlossen.