Für eine gute Sache

Beim Jura-Gartenfest am 5. Juni feiern Behinderte und Nicht-Behinderte gemeinsam

Hirschau. (u) Das 27. Jura-Gartenfest kann über die Bühne gehen. Es findet am Sonntag, 5. Juni, von 14 bis 20 Uhr unter dem bewährten Motto „Miteinander – Füreinander“ im Biergarten des Josefshauses statt. 14 Vereine leisten dazu ihren Beitrag. Federführend wird die Kolping- Theatergruppe mit ihrer Chefin Christina Wisneth sein.

Die freundschaftlichen Kontakte des TTC Kolping zu den Sportlern der Jurawerkstätten brachten 1990 den damaligen TTC-Vorsitzenden Walter Widder auf die Idee, in Hirschau ein Fest für die behinderten Freunde auszurichten.

Unterstützt von Brunhilde Fehlner, damals Jugendleiterin des Heimat- und Trachtenvereins, motivierte er die Hirschauer Vereine für die gute Sache. Im Juni 1990 fand im Biergarten des Josefshauses das erste „Jura-Gartenfest“ statt.

Zwei Ziele wurden verfolgt: Behinderte und Nichtbehinderte sollten ungezwungen miteinander feiern. Für die Jurawerkstätten sollte ein respektabler Erlös erwirtschaftet werden. Beides wurde Jahr für Jahr erreicht. Seit der Festpremiere wurden nicht weniger als 56 045 Euro den Jura-Werkstätten der Lebenshilfe Amberg gespendet. Die musikalische Unterhaltung der Festgäste übernehmen die „Höitlbrumma“ von Kreisheimatpfleger Dieter Kohl.

Die Kindergarde des Musikzugs wird ebenso auftreten wie eine Gruppe der Jura-Werkstätten. Der Schäferhund-Verein RSV 2000 bietet eine Welpen-Spielstunde an und zeigt auf dem ehemaligen WE-Sportplatz Vorführungen vom Junghund bis zum ausgewachsenen Hund.

Es gibt überdies eine mit lukrativen Preisen bestückte Tombola. Die Entscheidung, das Fest wie ursprünglich auf dem Josefshausgelände abzuhalten, hat zum Vorteil, dass bei schlechtem Wetter in den Saal des Josefshauses ausgewichen werden kann.