Weichen sind gestellt

Festspielverein unterschreibt neuen Nutzungsvertrag für die Alte Mälzerei und deren Vorplatz

Hirschau. (u) Einen bis zum 1. November 2047 gültigen Pachtvertrag für die Nutzung der Alten Mälzerei und deren Vorplatz hat der Festspielverein mit Clemens Dorfner, dem Schlosseigentümer, abgeschlossen, die Voraussetzung für weitere Investitionen auf dem Areal. Rund 165 000 Euro nimmt man in die Hand, um die Räumlichkeiten im Gebäude und die Außenanlagen weiter auf Vordermann zu bringen.

Der Erstvertrag vom 2. November 2007 wäre 2027 abgelaufen – ein aus Sicht des Vereins zu kurzer Zeitraum, um Investitionen dieser Größenordnung zu schultern. Der alte beinhaltete überdies die Nutzung von Räumlichkeiten im Pflegschloss selbst, die der neue Kontrakt nicht mehr vorsieht. Dieser sichert dem Verein für die nächsten 30 Jahre die Nutzung der Mälzerei und des Vorplatzes.

Erste Maßnahme, die schon angegangen worden ist, ist der Bau einer festen Bühne. Sie wird eine Breite von 26 und eine Tiefe von sechs Metern haben. Dafür kalkuliert man mit rund 14 000 Euro. Jeder Auf- und Abbau der schweren beweglichen Bühnenelemente war stets mit immensem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden.

Die Bühne wird nicht mehr nur für die Festspielaufführungen genutzt. Alljährlich führt die Kolping-Theatergruppe zum Finale des „Lebendigen Adventskalenders" im Schlosshof die Herbergssuche auf. Wenn alles klappt, soll das Krippenspiel heuer bereits auf der neuen Bühne stattfinden.

Das Festspiel-Areal soll überdies 2017 an Christi Himmelfahrt (25. Mai) einer der zehn Bühnenorte beim „Dousamma"-Festival sein. Für 21. Juli 2017 ist die Premiere des nächsten Festspielstückls „Der Heldenstammtisch" geplant. Die Zuschauertribüne soll zudem höhere Stufen erhalten und etwa 430 Besucher fassen. Darunter soll eine Toilettenanlage eingebaut werden.