Heimat- und Trachtenverein übernimmt

Hirschauer können sich auf 16. „Lebendigen Adventskalender“ freuen

Hirschau. (u) Im Jahr 2001 rief Josef Dobmeyer den „Lebendigen Adventskalender" ins Leben. Seither versammelten
sich die Hirschauer vom 1. bis 23. Dezember allabendlich vor dem verhüllten Schaufenster eines Innenstadt- Geschäftes.

Sie wollten mit dabei sein, wenn der Vorhang fiel und die bis dahin verborgene weihnachtliche Dekoration bewundert werden konnte. Musik- und Gesangsgruppen, Kindergarten- und Schulkinder sowie Einzelpersonen verbreiteten mit ihren Darbietungen adventliche Stimmung.

Dass all dies bestens klappte, darum kümmerte sich bis letztes Jahr Brunhilde Fehlner. Sie gewann die Geschäftsleute fürs Mitmachen und organisierte die Mitwirkenden für das Beiprogramm. Nach ihrem Rückzug wird diese Organisationsarbeit von der Vorstandschaft des Heimat- und Trachtenvereins in Teamarbeit erledigt. Die Trachtler wie auch Alfred Härtl, der für die umfangreichen technischen Maßnahmen zuständige Vorsitzende des Gewerbeverbandes, gaben grünes Licht, dass der „16. Lebendige Adventskalender" über die Bühne gehen kann. Die Schaufenstersuche ist schon fast komplett erledigt. Das Rahmenprogramm steht ebenfalls zum Großteil. An den Fensterl-Öffnungszeiten ändert sich nichts. Montag bis Freitag trifft man sich um 18.15 Uhr, samstags und sonntags um 17 Uhr.

Die Trachtler versorgen die Besucher mit heißen nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken, die Metzgerei Sommerer mit Bratwürstln. Sollte jemand ein Fensterl gestalten, beim Beiprogramm mitwirken oder den Trachtlern beim Bewirten helfen wollen, kann er jederzeit Kontakt über info@trachtenverein-hirschau.de oder mit jedem Vorstandsmitglied aufnehmen.

Eine Änderung wird es geben – das sogenannte „Highlight- Fenster" mit einer überregional bekannten Gruppe entfällt. Fest steht, dass der „Lebendige Adventskalender" am Donnerstag, 1. Dezember, um 18.15 Uhr von Bürgermeister Hermann Falk eröffnet wird. Das erste Adventstürchen befindet sich traditionell am Ostgiebel des Rathauses.

Den Abschluss bestreitet die Kolping-Theaterspielgruppe am Freitag, 23. Dezember, mit der „Herbergssuche" im Schlosshof. Während sämtlicher Veranstaltungen steht eine Spendenbox bereit. Noch nicht entschieden ist, wer in diesem Jahr mit dem Erlös bedacht wird.