Uli Günter jetzt der Organisator

Zukunft des Jura-Gartenfestes gesichert – Dank an Brunhilde Fehlner

Hirschau. (u) Die Zukunft des Jura-Gartenfestes war heuer lange ungewiss, nachdem Chef-Organisatorin Brunhilde Fehlner 2015 ihren
Rückzug erklärt hatte. Da sich kein Nachfolger fand, sprang sie 2016 noch einmal in die Bresche und zog im Hintergrund die Fäden. 2017
braucht sie dies nicht mehr zu tun. Der 39-jährige Uli Günter übernimmt ihre Aufgabe als Festorganisator.

Christina Wisneth, deren Kolping-Theatergruppe dieses Mal als offizieller Festveranstalter aufgetreten war, Bürgermeister Hermann Falk und dem Festbegründer Walter Widder war es ein Anliegen, Brunhilde Fehlners 27 Jahre währendes Engagement zu würdigen und ihr dafür zu danken.

Brunhilde Fehlner habe großen Anteil daran, so die Laudatoren, dass man den Jura-Werkstätten in 27 Jura-Fest-Jahren die stattliche Summe von 58 280 Euro spenden und so das Festmotto „Miteinander – Füreinander" auch finanziell mit Leben erfüllen konnte.

Brunhilde Fehlner sagte zum Abschied, dass sie sich gerne für das Fest engagiert habe. Das Miteinander mit den Behinderten sei für sie eine gewinnbringende Erfahrung gewesen. Sie sei froh, dass Walter Widder mit Uli Günter einen Nachfolger gefunden hat. Ihm wünschte sie, dass die Vereine weiter bei der Stange bleiben.

Diese Hoffnung äußerte auch Uli Günter. Der neue Organisations-Chef ist selbst in den Jura-Werkstätten als Leiter einer Elektromontagegruppe beschäftigt. Er habe das ungezwungene Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten selbst miterlebt. Schon deshalb helfe er gerne mit, die Festtradition
fortzuführen.

Am Grundkonzept werde sich nichts ändern. Dankbar nahm er Christina Wisneths Angebot an, weiter den „Formalkram" zu erledigen.