Skulptur des kleinen Mannes

Hermann Glombitza stellt kleines Büchlein über Schneemänner zusammen

Schnaittenbach. (ads) Der Schneemann ist ein Zeugnis der „Volkskunst" in einem sehr ursprünglichen Sinn. Denn an seiner Gestaltung versuchten und versuchen sich immer wieder – soweit es die klimatischen Bedingungen zulassen – die Menschen wie an keinem anderen „Kunstwerk".

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Schneemänner alljährlich, ziemlich vergeblich, ums Überleben kämpfen. Die globale Klimaveränderung könnte jedoch zu immer milderen Wintern führen, so dass die Schneemänner nicht nur jahreszeitlich, sondern grundsätzlich in ihrer Existenz bedroht sind und auch nicht mit Schneekanonen verteidigt oder gerettet werden können.

Es ist zu befürchten, dass der Bau von Schneemännern und die tatsächliche Begegnung mit ihnen kommenden Generationen nicht ohne Weiteres möglich sein werden. Schneemänner lassen sich leider als Skulpturen nicht für die Nachwelt konservieren. Deshalb muss ihre Existenz rechtzeitig fotografisch dokumentiert und ihnen damit ein Denkmal gesetzt werden, das uns nicht nur an sie, sondern auch an die Verantwortung für unseren Planeten erinnert. Mit dieser Intention hat der Amberger Hermann Glombitza einen kleinen Fotoband zusammengestellt, um zumindest auf diesem Wege der Nachwelt „Scheemänner, -frauen, -tiere" zu erhalten.

125 Exemplare werden in dem Fotoband gezeigt, in Verbindung mit zwei begleitenden Texten. Das Werk umfasst 96 Seiten. Das Buch ist im Büro Wilhelm Verlag erschienen und kann online bestellt werden, www.buero-wilhelm.de/verlag/fotografie-kunst/schneemaennerfrauen-tiere.