Immer aufpassen

Verkehrserziehung in der Antonius-KiTa

Hirschau. (u) Der Kindergarten spielt eine elementare Rolle bei der Vorbereitung der Kinder auf den Straßenverkehr. Alexandra Birzer und Evelyn Högl, das Leitungs- Duo der Antonius-Ki-Ta, und ihr Team wissen das. Und wer könnte sie dabei besser unterstützen als die
Verkehrserzieher der Polizei, POK Horst Strehl und POK Harald Heselmann?

Zur Freude der Antonius- Knirpse waren die beiden Polizeibeamten in der KiTa zu Gast und bereiteten den Vier- bis Sechsjährigen in der Turnhalle einen interessanten Vormittag.

Bevor ein Kind in die Rolle eines Hilfspolizisten schlüpfen durfte und mit Hemd und Mütze ausgestattet wurde, erklärten die Beamten ihre Ausrüstung – von der Uniform über den Schlagstock bis hin zu ihrer Pistole. Für den „HiPo“ gab es gleich Arbeit: Er durfte die verschiedenen, für Kinder wichtigen Zeichen Fußgängerweg, Radweg, Fußgängerampel, Zebrastreifen, Spielstraße in die Höhe halten, während die Polizisten Bedeutung und Verhaltensregeln erklärten.

Munter wurde es in der Halle, nachdem auf dem Boden
eine Straße ausgerollt wurde und das Überqueren mit und ohne Zebrastreifen ausprobiert wurde. Wie in der Verkehrs-Wirklichkeit kam da auch ein Autofahrer (mit seinem Bobbycar) angebraust...


Besonders am Herzen lag den Beamten das Thema Fahrradfahren und das Tragen des Fahrradhelmes. Großen Eindruck machte es auf
die Mädchen und Jungen, als ihr Hilfspolizist demonstrierte, wie ein ungeschütztes rohes Ei beim Aufprall auf dem Boden vollkommen kaputt ging, ein zweites Ei den Sturz aus der gleichen Höhe aber
unbeschadet überstand, weil es mit einem Mini-Helm aus dem Material eines Fahrradhelmes versehen wurde. Um auch bei den Kleinsten die Scheu vor der Polizei abzubauen, machten auch noch die Zwei- und Dreijährigen mit den uniformierten Verkehrserziehern Bekanntschaft – genau gesagt mit ihrem Polizeibus und dessen
Equipment. Als Highlight wurden dann Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet.