Feiern mit Tradition

Johannisbergfest in Freudenberg heuer am 24./25. Juni – Verschiedene Festprediger

Freudenberg. (ads) Im Landkreis Amberg-Sulzbach ist Freudenberg flächenmäßig die größte Kommune, eingebettet in die idyllische Oberpfälzer Landschaft. Groß geschrieben wird hier auch die Pflege des Oberpfälzer Brauchtums.

Im Mittelpunkt der Gemeinde erhebt sich der Johannisberg mit der Wallfahrtskirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Seit Jahrhunderten wird beim Gotteshaus um Johanni das Johannisbergfest gefeiert – heuer am 24. und 25. Juni. Es zählt zu den ältesten Festen der Gemeinde.

Im Mittelalter stand laut Chronik auf dem Johannisberg schon ein kleines Kirchlein, zu dem bereits gewallfahrtet wurde. Pfalzgraf Friedrich V. war als strengem Calvinisten das Kirchlein ein Dorn im Auge und so ließ er es 1594 kurzerhand in die Luft sprengen. 1652 wurde das Gotteshaus auf dem Johannisberg wieder errichtet, und auch die Wallfahrten lebten bald wieder auf.

Dem Johannisbergfest geht das Johannisfeuer am Freitag, 23. Juni, bei den Drei-Kreuzen oberhalb von Freudenberg voraus. Es zählt zu den größten Johannisfeuern im Landkreis. Treffpunkt für den gemeinsamen Marsch zur Feuerstelle ist bei der Brauerei Märkl um 21 Uhr.

Das Patrozinium am Samstag, 24. Juni, wird mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr begangen. Als Festprediger kommt Pfarrer Hans-Peter Heindl aus Hahnbach.

Am Sonntag, 25. Juni, beginnt der Festgottesdienst ebenfalls um 9.30 Uhr und wird musikalisch vom Kirchenchor Wutschdorf umrahmt. Als Festprediger konnte der Landes-Caritasdirektor Domkapitular Bernhard Piendl gewonnen werden. Dazu werden auch wieder zahlreiche Fußwallfahrer aus der Umgebung erwartet.

An beiden Tagen ist nach den kirchlichen Feiern auch bestens auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.