Michael Heindl an der Spitze

Weißenbrunner Kirwaleit haben einen neuen Vorsitzenden

Kohlberg. (war) Die Weißenbrunner Kirwaleit stellten sich in der Jahreshauptversammlung im Hannersgrüner Feuerwehrhaus neu auf. An der Spitze steht künftig als erster Vorsitzender Michael Heindl. Er löst damit Maximilian Sternkopf ab.

„Ich möchte den Führungsposten für junge, engagierte Mitglieder freigeben und mich lieber im Hintergrund beteiligen", hatte sich Sternkopf zuvor schon geäußert. Unter der Leitung von Manfred Häring und Hanna Riedel vollzogen 44 Stimmberechtigte die Neuwahlen.

Reges Vereinsleben

Als erster Stellvertreter fungiert ab sofort Nikolas Sternkopf, als zweiter Stellvertreter Lukas Forster. Für die Kassengeschäfte zeichnet weiterhin Mareike Hagler verantwortlich, die Finanzen prüfen Lena Schieder und Felix Waldenmayer.

Zum siebenköpfigen Beisitzer-Gremium gehören Julian Kraus, Patrick Scholz, Benjamin Hagler, Michael Wisgickl, Maximilian Sternkopf, Thomas Bergler und Christian Häring. Als Neumitglied wurde Klaus Schedel vorgestellt. Der Mitgliederstand liegt damit aktuell bei 80 Erwachsenen und 30 Kindern.

Aus dem Rechenschaftsbericht von Maximilian Sternkopf wurde deutlich, dass der Schwerpunkt des Vereinsjahres in der Ausrichtung der „Weißenbrunner Kirwa" lag. Darüber hinaus füllten den Terminplan Tanzauftritte in der Kreisstadt Neustadt und in Vohenstrauß, eine Weihnachts-Geschenkpaket- Aktion und wiederholt die „besinnliche Kinderweihnacht" in Kohlberg. Dazu kamen die Faschingszüge und die Rama-Dama-Aktion rund um die „Gründörfer".

Der scheidende Vorsitzende hatte eine Bilderschau vorbereitet, die das Wachsen der Gruppierung seit den ersten Anläufen 2008 aufzeigte. Er schloss die Präsentation mit der Anmerkung: „Danke für die jahrelange Zusammenarbeit und das Vertrauen – Ich bin stolz auf die Entwicklung".

Die Teilnehmer hatten ihren Spaß an den teils lustigen Erinnerungsfotos aus neun Jahren. Inzwischen hat sich sehr viel verändert. So haben sich die anfangs jungen, schüchternen Kirwaburschen und Kirwamädels zu einer gestandenen Gemeinschaft mit dem Titel „die „Kirwaleit" weiterentwickelt und sind inzwischen über die Region hinaus bekannt. „Sehr gut besucht, damit ein voller Erfolg, dank auch aller freiwilligen Helfer", lautete die Bilanz der zentralen Kirchweih Veranstaltung im September. „Dennoch gibt es einiges zu verbessern oder umzugestalten", so Sternkopf. Die Nachfolger sollen einzelne Stellschrauben bei der Organisation und Planung betätigen.

Fahrten zu Festen

Vor allem aufgrund der Fete konnte Schatzmeisterin Hagler von einer soliden finanziellen Situation berichten. Sternkopf hinterlässt ein bestelltes Feld, die markantesten Termine und Veranstaltungen liegen größtenteils schon fest.

Die Kirchweih 2017 steigt am 2. und 3. September. Für Samstag wurde die Band „Bresensalzer" als Publikumsmagnet verpflichtet, am Sonntag folgt der ökumenische Gottesdienst, Mittagstisch wird angeboten und als Blickfang für die Gäste wird sich das Austanzen des Kirwabaums am Nachmittag erweisen. Dabei gastiert die Gruppe „Mir kiener bairisch".

Am 23. Juli folgt ein Tanzauftritt im Rahmen der Sommer-Serenade in Weiden. Weitere Stationen sind: das Kirwaleit-Zelten, eine „Fahrt ins Blaue" und ein Weihnachtsmarkt in Weißenbrunn. Aus der Versammlung kam der mit Beifall angenommene Vorschlag, gemeinsam das Gäubodenfest in Straubing oder das Flexfest in Schlammersdorf zu besuchen.