Gefahren erkennen

Schulwegtraining im Marien-Kindergarten

Hirschau. (u) Im September beginnt für die Logokids des Marien-Kindergartens der Ernst des Lebens. Ernst wird es nicht erst an der Schulhaustür, sondern bereits beim Verlassen des eigenen Zuhauses. Zuerst gilt es, „sicher zur Schule“ zu kommen. Damit das gelingt, absolvierten die künftigen Abc-Schützen ein Schulwegtraining – mit dabei: Polizeioberkommissar Horst Strehl.

Unter seiner Führung, begleitet von Kindergartenleiterin Christa Bauer, marschierten die Mädchen und Jungen los, zunächst durch die enge Josefstraße – in der es keinen Bürgersteig gibt – bis zur gefährlichen Kreuzung, an de rmit der Josef-, der Ehenfelder-,der Kohlberger-, der Mühl- und der Hauptstraße gleich fünf Straßen zusammentreffen.

Schon auf dieser Strecke machte POK Strehl die Kinder darauf aufmerksam, dass sie an Hofausfahrten und auch bei Parkplätzen besonders wachsam sein müssten. Wegen ihrer noch geringen Körpergröße würden sie von den Autofahrern oft nicht bemerkt.

Nach dem Stopp an der Fünf-Straßen-Kreuzung mit Erklärung, wie man sich an diesem neuralgischen Punkt als Fußgänger richtig verhält, ging es weiter in die Innenstadt. Unterwegs wurden die Verkehrsschilder genau unter die Lupe genommen und darauf hingewiesen, welche davon für die Autofahrer und welche für die Kinder wichtig sind.

Die Vorschulkinder waren eifrig bei der Sache und löcherten POK Strehl förmlich mit Fragen. Er beantwortete diese kindgerecht und geduldig und wies immer wieder auf Gefahren hin, die im Straßenverkehr lauern.

Das richtige Überqueren einer Straße wurde in allen Variationen geübt – ohne Überquerungshilfe, mit Überquerungshilfe und am Pfabeck sogar mit Fußgängerampel. Von dort aus führte der Weg zurück ins Haus des Kindes.