Hohe Wertschätzung

Käthe Stark für langjähriges, ehrenamtliches „Lichtstrahl“-Engagement gedankt

Hirschau. (u) „Lichtstrahl“ – dahinter verbirgt sich ein Projekt der Caritas-Sozialstation. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die an einer Demenz leiden und daher eines erhöhten Betreuungsaufwands bedürfen. Als die damalige Stationsleiterin Betty Bösl am 16. Februar 2005 den Startschuss für das Projektgab, gehörte Käthe Stark zum Betreuungsteam der ersten Stunde. Jetzt verabschiedete sie sich in den Ruhestand.

Käthe Starks gut zwölf Jahre währendes ehrenamtliches Engagement würdigte Stations-Geschäftsführer Diakon Richard Sellmeyer bei einer kleinen Feierstunde. Während dieser Zeit habe sie bei rund 600 Treffen aktiv mitgeholfen, dass sich die Lichtstrahl-Besucher während der Betreuungszeit wohlfühlen konnten.

Mittwoch für Mittwoch sei sie zur Stelle gewesen, um den Frauen und Männern interessante und ihren Fähigkeiten entsprechende Angebote zur Beschäftigung zu machen, bei denen alle Sinne angesprochen wurden, damit Körper und Geist so gut und so lange wie möglich fit bleiben. Dafür habe sie große Freizeitopfer gebracht. Bei den Besuchern habe sie sich hoher Wertschätzung erfreut.

Als Glücksfall bezeichnete es Sellmeyer, dass Hildegard Kohl die Idee zur Lichtstrahl-Gründung von einer Fortbildung in Amberg mitgebracht habe. Sie habe bei Betty Böslein offenes Ohr gefunden. Diese habe den Mut gehabt, eine Vorreiterrolle zu übernehmen und das Projekt in die Tat umzusetzen. Dabei habe man nicht nur die Patienten, sondern auch die Angehörigen im Blickfeld gehabt, die dringend Entlastung von ihrer Betreuungs- und Pflegearbeit benötigen und dafür bis heute sehr dankbar sind.

Neben Käthe Stark und Hildegard Kohl hätten bei der Gründung Rosalinde Meier, Angela Wittmann und Uschi Schwärzer zum Betreuungsteam gezählt.

Aktuell gehörten neben Gruppenleiterin Christa Pulsfuß noch immer Rosalinde Meier sowie Brigitte Gehring, Marianne Lobenhofer und Monika Falk dazu. Letzterer konnte Sellmeyer zum Zehnjährigen gratulieren. Seine Glückwünsche verband er mit herzlichen Worten des Dankes für ihren Einsatz. Sie sei eine verlässliche Stütze für die Gruppe.

Erfreut und erleichtert zeigte sich Sellmeyer, dass sich mit Rosemarie Staudigl eine sozial sehr engagierte Nachfolgerin für Käthe Stark gefunden hat. Hildegard Kohl und Christa Pulsfuß schlossen sich den Dankesworten bzw. Glückwünschen an.

Ergänzend wiesen sie darauf hin, dass der Lichtstrahl-Treff ein Angebot an alle Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz sei. Jeder, dem ein Pflegegrad zuerkannt sei, könne zu den Zusammenkünften kommen. Die Klienten würden bei Bedarf vom Fahrdienst der Sozialstation daheim abgeholt und wieder nach Hause gebracht.