Metzger- Laden wird 70

Hirschau. (u) Eine der zwei übrig gebliebenen Metzgereien in Hirschau ist die Metzgerei Weich, im Volksmund „Gschrei" genannt. Für sie gab es Grund zum Feiern: Vor 70 Jahren, wurde der Laden eröffnet.

Das Metzgerhandwerk ist im Anwesen Hauptstraße 64 schon wesentlich länger daheim, nämlich seit dem Jahr 1900. Damals erwarb der Metzger, Landwirt und Restaurateur Michael Gschrei das Gebäude, Urgroßvater des heutigen Geschäftsinhabers und Metzgermeisters Hans Weich.

Seine Tochter Anna heiratete 1925 den Metzger, Viehhändler, Gast- und Landwirt Josef Weich, der am 26. April 1930 das Anwesen übernahm .Am 18. Februar 1956 übergab Weich seinem Sohn Hans, der 1951 seinen Meister gemacht hatte, ein florierendes Fachgeschäft, das dieser mit seiner Frau Margarete erfolgreich weiterführte.

Am 1. Juni 1987 übergab dieser Metzgerei und Gastwirtschaft an seinen Sohn Hans jun., der seit dem 12.Juli 1978 im Besitz des Meisterbriefeswar.

Aus dessen Ehe mit Katinka Schorner gingen die beiden Söhne Josef und Sebastian hervor. Sie erlernten – wiesollte es anders sein – das Metzgerhandwerk. Beide machten 2011 ihren Meister und Sebastian ist obendrein seit dem 10. November 2011 Betriebswirt des Handwerks.

Mit seinen Söhnen garantiert Hans Weich jun., der im September 2016 den Goldenen Meisterbrief erhielt, für die Qualität der frischen Fleisch- und Wurstwaren.

Beim Verkauf im Laden können die „Mannerleit" auf die Unterstützung von Christina Kügler bauen, der Schwester von Hans. Ist Not an der Frau, ist auch Senior-Chefin Margarete Weich zur Stelle.