Wallfahrt zum Mausbergfest

Gebenbach. (ads) Laut Chronik war es 1707 am Feste Mariä Himmelfahrt, als der damalige Pfarrer von Gebenbach, Sebastian Grün, im Alter von 63 Jahren auf dem Nachhauseritt von Poppenricht am Mausberg bei dem dortigen in Steinfels gehauenen kleinen „Frauenbiltlein“ vom Pferd stürzte und auf die Anrufung der Gottesmutter Maria überlebte. Mit diesen Ereignis nahm die Wallfahrt auf dem Mausberg ihren Lauf, die inzwischen auf ihr über 300-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Die Wallfahrt um das Fest Mariä Geburt hatte im Laufe ihrer langen Geschichte Höhen und Tiefen und kam irgendwann zum Erliegen. Pater Alfred Lindner aus Kainsricht sowie der Gebenbacher Pfarrgemeinderat belebten um das Jahr 1980 die Wallfahrt inklusive einer Festwoche wieder – mit großen Erfolg, denn alle Jahre findet das Mausbergfest großen Zuspruch bei den Gläubigen in der ganzen Region.

Die Basis für das erfolgreiche Wiederaufleben der Wallfahrt hat die Pfarrgemeinde mit einer Generalsanierung der Kirche und des Kreuzwegs, der Installation einer Sanitäranlage und dem Anschluss an die Wasser- und Stromversorgung gelegt.