Aktiv für einen guten Zweck

Hirschau/Wernberg-Köblitz.(u) „Fitness bringt Licht nach Nepal!" – So lautet alle Jahre das Motto des sog. „PirkerKreisels". Vor kurzem fand die Benefiz-Sportveranstaltung zum 15. Mal statt. Dabei wurden zwei Bestmarken aufgestellt. 222 Teilnehmer bedeuteten ebenso Rekord wie die von ihnen zurückgelegten 16.933 Kilometer. Die Sponsoren belohnten die sportliche Leistung mit einer 3.125 Euro-Spende, die der Hilfsorganisation „Africa Luz" zugutekommt.

Es waren nicht ausschließlich Radfahrer, die sich auf den 29,5 Kilometer langen Rundkurs wagten. Peter Fischer, Christian Hartmann, Georg Koller und Wolfgang Kredler bewältigten die Strecke perpedes, Uwe Voigt zweimal auf Inlinern. Start und Ziel war wie gewohnt bei der Firma Hydraulik Schlögl in Wernberg-Unterköblitz.

Der nahezu steigungsfreie, für alle Altersklassen zu be-wältigende Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Oberwildenau, Sperlhammer, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau und Wernberg zurück zum Ausgangspunkt.

Die größte Ausdauer bewie-sen bei den Männern Thomas Kick, HansPeter Heldmann und Jürgen Scheffmann. Kick legte zehn Runden (295 km) zurück, die beiden anderen acht Runden (236 km). Es folgten Jürgen Schossig, Günter Enderer und Josef Böller, der Gründer des „Pirker Kreisels" mit je sieben Runden (206,5 km). Maria Scheffmann brauchte als beste weibliche Teilnehmerin den Vergleich mit den Männern nicht zu scheuen. Sie trug mit acht Runden stolze 236 km zum Gesamtergebnis bei.

Beachtlich waren auch die sechs Runden (177 km) von Manuela Richter und die jeweils vier Runden (118 km) von Irmgard Dolles, Elfriede Scharl und Rebecca Weide. Außergewöhnlich waren die Leistungen der ältesten Teilnehmer. Der 80-jährige Herbert Herrmann schaffte drei Runden und somit 88,5 km, die gleichaltrige Ida Knietsch-Hammer immerhin eine Runde. Als jüngste Starterin bewältigte die neunjährige Vanessa Hasler zweiRunden (59 km). Als kleine Anerkennung gab es für jeden ein Multifunktionstuch.

Kreisel-Gründer Josef Böller übergab den Spenden scheck im Namen der Chef-Organisatorin Bärbel Birner an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von „Africa Luz Deutschland". Die Spende werde man für die Umsetzung der Hilfsprojekte von „Africa Luz" in Nepal ver-wenden. Bärbel Birner wertete die Rekordteilnehmerzahl als Auftrag, den „Pirker Kreisel" auch weiterhin durchzuführen.