Diesmal auf dem Wasser und nicht am Ufer

Hirschau. (u) Das ganze Jahr hindurch frönen sie einem eher bewegungsarmen Hobby und sitzen geduldig am Ufer eines in aller Regel stehenden Gewässers – die Jugendlichen der Anglerfreunde. Vor kurzem gab es für sie ein Kontrastprogramm. Bei ihrer Kanutour wurden ihre körperlichen Kräfte gehörig gefordert. Zweieinhalb Stunden lang kämpften sie paddelnd mit und gegen die Fluten der Waldnaab.

Wie schon in den letzten drei Jahren hatte Jugendleiter Mario Rauscher für seine Schützlinge als Belohnung für ihr das ganze Jahr hindurch bewiesenes Engage- ment eine Kanutour auf einem Fließgewässer organisiert. Nach der Pegnitz, dem Regen und der Vils war dieses Mal die Waldnaab an der Reihe.

Für das Paddelabenteuer interessierte sich nicht nur der Vereinsnachwuchs. Auch eine Reihe erwachsener Petrijünger gesellte sich dazu. So machten sich zur Freude von Mario Rauscher 33 Anglerfreunde nach einer ausgiebigen Brotzeit im Anglerheim am Mühlweiher per Bus auf nach Luhe-Wildenau.

Nach einer kurzen Einweisung am Naabufer durch Ka- nu-Willy ging es hinein in die elf Boote zur abenteuerli- chen Bootsfahrt bis zum zehn Kilometer entfernten Ziel, dem Gasthof Sperl in Wernberg-Köblitz. Nach gut zweieinhalb Stunden Körpereinsatz gelangte man dort an. Nach dem Verladen der Kanus konnten sich die Flusspiraten bei einem deftigen Mittagessen von den sportlichen Strapazen wieder erholen. Jugendleiter Rauscher kündigte für kommendes Jahr eine Wiederholung an – dann wieder auf einem anderen Fließgewässer. Welches es sein wird, ließ er noch offen.