Drei Tage Kirwazeit in Atzmannsricht

Atzmannsricht. (ads) Wenn die Atzmannsrichter Kirchweih Ende Oktober ansteht, dann neigt sich auch die Kirwasaison im Landkreis schön langsam dem Ende zu. Um so mehr ist es für die Atzmannsrichter ein Anspruch, noch einmal die Leute zu Bratwürstl und Musik zu bringen. Für die diesjährige „Otzmasriada Kirwa" vom 28. bis 30. Oktober proben elf Kirwapaare, um für das Austanzen des Kirwabaums optimal vorbereitet zu sein.

Start ist am Freitag, 27. Oktober, mit der Vorkirwa ab 20 Uhr im Gasthaus Fenk. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, so dass die Kirwaburschen sich am Samstag, 28. Oktober, um 9 Uhr gestärkt – und hoffentlich auch ausgeschlafen – aufmachen, um den Kirwabaum einzuholen. Ab 14 Uhr wird der Baum mit Muskelkraft und Goissn in die Höhe gerichtet. Den vergnüglichen Teil starten die Kirwapaare mit dem Einzug in die Kirwahalle von Werner Kohl um 20 Uhr unter den Klängen der Band „Grögötz Weißbir". Die beheizte Halle wird den Kirwaleuten bis tief in der Nacht ein zweites Zuhause sein. Am Sonntag, 29. Oktober, treffen sich Kirwapaare und Kirchenbesucher in der Nebenkirche St. Wolfgang, um den Gottesdienst um 9.30 Uhr zum Patrozinium der Kirche zu feiern. Zum Baumaustanzen am Nachmittag um 14.30 Uhr werden die Kirwamoidln eingesammelt. Zünftig aufspielen werden beim Austanzen des Baums dann heuer auch wieder „D' Hoglbouchan".

Am Montag, 30. Oktober, wird bereits am Mittag der Grill angeschürt, um die Gäste zu versorgen. Und wer am Nachmittag Zeit hat, kann sich in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen stärken.

Den Kirwaausklang leitet dann die Band „wos woaß i" ein, allerdings bewusst ohne Verstärker. Gegen 22 Uhr findet, neben der Verlosung zahlreicher Sachpreise, auch der geschmückte Kirwabaum einen neuen Besitzer.