„Schod dafiar“

Der evangelische Pfarrer Roman Breitwieser verlässt Hirschau

Hirschau. (u) „Schod dafiar!“ Wertschätzung und Bedauern klangen aus den Kommentaren, als Pfarrer Roman Breitwieser im Frühjahr seinen Abschied von der evangelischen Gemeinde ankündigte. Groß war dann auch die Schar derer, die sich zur Verabschiedung des Seelsorgers in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche eingefunden hatte. Im Februar 2002 war Breitwieser offiziell in sein Amt eingeführt worden, nachdem er schon neun Monate von der Sulzbacher Christuskirche aus mit der Seelsorgearbeit in der Hirschauer Kirchengemeinde mit ihren ca. 810 Mitgliedern beauftragt war. Bis zu den Eingangstreppen hinaus war die Kirche nun beim Gottesdienst gefüllt, indem Dekan Karlhermann Schötz Pfarrer Breitwieser von seinem Amt entpflichtete. Er bedankte sich bei ihm für 25 Jahre engagierte Arbeit im Dekanat in den Gemeinden Christuskirche Sulzbach-Rosenberg und Hirschau und als Seelsorger im Amberger Klinikum. Darüber hinaus habe er sich als Ökumenen-Beauftragter des Dekanats, Mitglied im Pfarrkonferenzplanungsausschusses, als Übersetzer für Delegationen aus der Partnerkirche in Brasilien, als Notfallseelsorger und als Fußballer in der Pfarrer-Mannschaft des Kirchenkreises Regensburg engagiert. Unter Auflegen der Hände bat er für Pfarrer Breitwieser und seine Frau Carla um Gottes Segen und Geleit. Ein Resümee über die eigene Arbeit zu ziehen, gar sich selbst zu loben, falle ihm schwer, bekannte Pfarrer Breitwieser. In Hirschau sei er zum ersten und einzigen Mal allein Pfarrer und Gemeindeleiter gewesen. Hier seien seine Kinder groß geworden. Seine Frau habe in ihrem Traumberuf als Psychoonkologin arbeiten können. Er sei dankbar für die gemeinsame Zeit in der Gemeinschaft des Evangeliums.