Heribert, der Klosterfraunarzissengeist

01.02.2012

Gebenbacher Theatergruppe probt neues Stück ein – Premiere am 10. März

Gebenbach. Am 10. März ist Premiere für das neue, unterhaltsame Theaterstück, das die Gebenbacher Theatergruppe seit einiger Zeit einstudiert. „Heribert, der Klosterfraunarzissengeist“ aus der Feder von Beate Irmisch heißt das Lustspiel. Spielleiterin Christa Piehler hofft, mit dem neuen Stück wieder den Geschmack der Zuschauer zu treffen.
Größtenteils sind die Spieler der vergangenen Jahre mit dabei, doch mit Ingrid Götz und Theresa Schöpf  werden auch zwei Neulinge zum ersten Mal im Gebenbacher Pfarrsaal auf der Bühne stehen. Besonders Bühnenbildner Dieter Aust ist wieder gefordert, um auf der kleinen Bühne des Pfarrsaals einen Klosterinnenhof darzustellen. Auch das Klosterhaus, das Stallgebäude und ein „Häuschen mit Herz“ müssen im Hof mit integriert werden. Zum Inhalt: Im einem kleinen Kloster herrscht helle Aufregung! In einem Brief
hat das Bistum verfügt, dass der Orden aufgelöst und die Nonnen auf andere Klöster aufgeteilt werden, wenn sich an der wirtschaftlichen Situation nicht schnellstens etwas ändert. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass der hinterhältige Bürgermeister den Nonnen hinter ihrem Rücken die Pacht für die Obstwiesen und Weinberge kündigt! Ausgerechnet jetzt, wo die Bäume reichlich tragen und die vollen Rebstöcke die besten Trauben für einen edlen Wein hergeben. Ohne Wissen des Bistums haben die Nonnen heimlich eine alte, natürlich verbotene Tradition eingeführt und aus der Not eine Tugend gemacht.
In den Klostermauern wird munter Schnaps gebrannt und auch Wein gekeltert! Leider bleibt diese Untugend
nicht lange unentdeckt und das Bistum schickt einen Domkapitular, der dem unchristlichen Gelage ein Ende
bereiten soll. Nur haben die Herrschaften die Rechnung ohne die handfesten Nonnen gemacht.