Wandern ist nach wie vor „in“

13.08.2018
Wenn Inklusion richtig Spaß macht

29. Jura-Gartenfest – Musik, Tanz und Genuss für einen guten Zweck

Hirschau. (u) Heute ist das Wort Inklusion in aller Munde. Als Walter Widder 1990 das Jura-Gartenfest ins Lebenrief, konnten die Wenigsten mit dem Begriff etwas anfangen. Im voll besetzten Josefshaus-Biergarten war er heuer wieder gelebte Realität. Zum 29. Mal haben Menschen mit und ohne Behinderung bis in den Abend hinein gemeinsam gefeiert.

Herrliches Sommerwetter, ein unterhaltsames Beiprogramm, beste Bewirtung, eine Tombola mit lukrativen Preisen und ein großer Besucherandrang – das waren die Markenzeichen des Festes, für das Bürgermeister Hermann Falk die Schirmherrschaft übernommen hatte. Den Dankesworten des Bürgermeisters stimmte auch der stellvertretende Lebenshilfe - Vorsitzende Bernhard Vahle uneingeschränkt zu. Das Fest sei einzigartig in der Region. Den kurzen Reden folgte eine fetzige Tanzeinlage der Lebenshilfe-Tanzgruppe. Dann übernahm die „Jura-Goes-Music-Band" das Kommando im Unterhaltungsprogramm. Die Gruppe – zusammengesetzt aus Musikern mit und ohne Behinderung – erntete viel Applaus. Die Fußball-WM hatte sich Regina Merkls Kinder- und Jugendgarde für ihren Showauftritt ausgewählt. Die Mädchen präsentierten in den Trikots der deutschen Nationalmannschaft eine fulminante Tanzdemonstration. Donnernder Applaus erntete auch das Musikzug-Jugendorchester. Abgerundet wurde das Programm von Franz Hirmer und seiner Band. Dass den Kindern nicht langweilig wurde, dafür sorgten Spielstraße sowie der Schminkstand. Auch die Tombola erwies sich als Volltreffer.

Am Ende konnte Organisator Uli Günter ein positives Fazit ziehen – nicht zuletzt deshalb, weil das Fest auch finanziell ein großer Erfolg war. Damit überschreitet die Gesamtspendensumme seit der Gründung des Festes die 60 000-Euro-Marke.