Tauende feiern bis in die Nacht

13.08.2018
Tauende feiern bis in die Nacht

Rekordbesucherzahlen bei Nacht am See und Fischerfest am Ufer des Mühlweihers

Hirschau. (u) Anglervorstand Klaus Forster ist sich sicher: Die 11. Nacht am See und das 36. Fischerfest gehen in die Geschichte des Vereins ein. Nahezu 2000 Gäste fanden sich heuer zu den Festen ein – absoluter Rekord. 80 Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Drei Dinge waren es wohl, denen der Gäste ansturm zu verdanken war. Zum einen herrschte am Samstagabend und am Sonntag bis zu frühen Nachmittag ideales Sommerwetter. Zum anderen ist es die idyllische Lage des Festgeländes am Südufer des Mühlweihers. Und schließlich ist es die Speisekarte, die sich nicht nur liest wie die eines Fisch-Feinschmecker-Lokals, sondern auch deren Qualität aufweist.

Da gab es am Räucherstand Saiblinge, Karpfenfilets und Forellen, aus der Küche gebacken Karpfen- und Zanderfilets mit Salatteller, Zanderfiletin Brotteig, Fischküchln, Graved Lachs und Feta-Käsein Folie, am Grill Forellen, Makrelen, Bratwürstl und Steaks. Zu haben waren zudem Fisch-, Lachs- und Käsesemmeln.

Angesichts der großen Besucherzahlen der letzten Jahre hatte man die Sitzplatzkapazitäten erhöht und auf der Berme zusätzliche, von LED Girlanden erleuchtete Tischgarnituren aufgestellt. 800 Plätze standen zur Verfügung. Sie alle waren schon am frühen Samstagabend besetzt. Als kurz nach 22 Uhr von der Seebühne aus das bunte Feuerwerk gezündet wurde, dachte noch kaum jemand ans Heimgehen. Viele Besucher hielten bis Mitternacht die Stellung. Somancher kehrte auch einmal zu einem Barbesuch ein.

Beim Fischerfest am Sonntag das gleiche Bild: Gäste, Gäste und nochmal Gäste. Wieder gab es keinen freien Platz. Nach dem Mittagessen waren die Kühlanlagen vollständig geleert. Ein Regenschauer und die Fernsehübertragung des Fußball-WM-Endspiels sorgten dafür, dass sich auf dem Festgelände die Reihen lichteten. Mit der Sonne und dem Ende des Finales kehrten viele Gäste zurück, so dass das Team noch einmal jede Menge zutun bekam. Vorstand Forster war mit dem Verlauf der beiden Feste mehr als zufrieden.