Hirschauer pilgern zum Mausberg

05.11.2018
Hirschauer pilgern zum Mausberg

Stattliche Anzahl an Teilnehmern machte sich heuer betend und singend auf den Weg

Hirschau. (u) Die Wallfahrt zum Mausberg in Gebenbach gibt es seit über 300 Jahren. Seit Jahrzehnten besuchten viele Hirschauer – allerdings in privater Mission – das Mausbergfest. Vor fünf Jahren griff Stadtpfarrer Bergmann die Idee von Bärbel Birner und Annemarie Brandl auf, seitens der Stadtpfarrgemeinde offiziell zur Mausberg-Wallfahrt einzuladen.

Heuer machten sich rund 80 Katholiken um 8 Uhr bei herrlichem Wetter vom Bischof-Bösl-Platz auf den 7,2 Kilometer langen Pilgerweg. Alle waren mit der Streckenwahl und dem Marschtempo zufrieden.

Die von Wallfahrtsleiter Wolfgang Weih ausgewählten und von ihm, Johannes Fleischmann und Helmut Pichl vorgetragenen Texte und Lieder wurden engagiert mitgebetet und -gesungen. Ins Gebet mit einbezogen wurde der neue evangelische Pfarrer Stefan Fischer, der fast zeitgleich bei einem Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche in sein Amt eingeführt wurde. Die Pilger wünschten ihm alles Gute und Gottes Segen, getragen von der Hoffnung auf ein gutes ökumenisches Miteinander.

Zur Freude der Wallfahrer ließ Gustl Stauber in Burgstall die Glocken der Dorfkapelle läuten, als sie durch das Dorf zogen. Damit die Wallfahrt allen Teilnehmern in Erinnerung bleibt, gab es für jeden ein von Bärbel Birnergestiftetes Wallfahrtsbild. Es zeigt den Altar der Mausbergkirche.

Am Ziel wurden die Pilger von Pfarrvikar Christian Preitschaft begrüßt und mit Weihwasser besprengt, bevor in der Kirche der von Abt Gregor Zippel zelebrierte Pontifikalgottesdienst mitgefeiert wurde.