Mit großem Engagement

05.11.2018
Mit großem Engagement

Pfarrer Stefan Fischer beendet Vakanzzeit in der evangelischen Kirchengemeinde Hirschau

Hirschau/Schnaittenbach/Gebenbach. (ads) Die evangelische Kirchengemeinde Hirschau mit Schnaittenbach und Gebenbach ist flächenmäßig groß, mit dementsprechend großem Engagement und hoher Motivation hat Stefan Fischer als neuer Pfarrer hier im September den Dienst angetreten.

Fest der Freude

Bewährtes beibehalten und neue Räume öffnen, insbesondere den Raum „ökumenische Zusammenarbeit“ und den digitalen Raum, ist seine angesagte Zielrichtung. Sein Vorstellungsgottesdienst in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, in der es kaum noch Stehplätze gab, wurde zum Fest der Freude und des Dankes, das sich bei einem anschließenden Stehempfang im Gemeindehaus zur Begegnung mit dem Neuen fortsetzte.

Vakanzpfarrer Klaus Eberius aus Rieden übernahm die Begrüßung der zahlreichen Gottesdienstbesucher, die durch ihr Kommen ihr Interesse am neuen Pfarrer zeigten. „Die Zeit der Vakanz ist nach knapp einem Jahr Gott sei Dank vorbei“, machte Pfarrer Klaus Eberius erleichtert und erfreut bewusst. Er verwies auf den Wochenspruch aus dem ersten Petrusbrief: „All eure Sorgen werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch“. In diesem Sinn schicke Gott Stefan Fischer als neuen Pfarrer in die vakante Kirchengemeinde nach Hirschau, damit diese laut Pfarrer Eberius bestens versorgt wird. An Stefan Fischer gewandt: „Nicht du musst die Gemeinde tragen, sondern Gott tut es – die beste Basis für Gelassenheit und Freude für den Dienst in und für die Gemeinde“.

Dekan Karlhermann Schötz aus Sulzbach zeigte sich dankbar und erfreut, dass die Zeit der zehnmonatigen Vakanz der evangelischen Kirchengemeinde Hirschau mit Schnaittenbach und Gebenbach mit der Besetzung durch Pfarrer Stefan Fischer endlich vorbei ist. Er dankte Pfarrer Klaus Eberius als Vakanzvertreter für seine Konfirmandenarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde Hirschau und die Pfarramtsführung hier.

Aktive Gemeinde

Schötz merkte an, dass Pfarrerin Heidrun Bock von der Amberger Paulanergemeinde, die für die Kasualien verantwortlich war, keine einzige Beerdigung hatte, dafür aber einige Taufen. Sein Dank galt vor allem dem aktiven Kirchenvorstand mit Vertrauensmann Uli Gerlachan der Spitze wie allen, die in der Vakanzzeit das Lebender Kirchengemeinde am Laufen gehalten haben.

Dekan Schötz blickte auf den erfolgreichen Werdegang von Pfarrer Fischer zurück und beglückwünschte die Kirchengemeinde Hirschau zu dem engagierten Pfarrer, aber auch Stefan Fischer zur aktiven Kirchengemeinde.

Er wies darauf hin, dass Stefan Fischer zwar 30 Stunden in der Woche seiner neuen Kirchengemeinde zur Verfügung stehe, aber 25 Prozent auch seinem Dienst als Klinikumsseelsorger in Amberg beanspruchen. Zudem muss Pfarrer Fischer zum Religionsunterricht nach Nabburg, machte der Dekan klar. „Genau diese breit gefächerten Aufgaben machen den besonderen Reiz, aber auch die besondere Herausforderung dieser Stelle aus, denn es gilt zwei Herren zu dienen, wobei der Pfarrer darauf achten muss, nicht zerrieben zu werden, die Gemeinde muss sich bewusst sein, dass der Pfarrer ihr nicht alleine gehört“, machte Dekan Schötz bewusst. Er zeigte sich dahin gehend zuversichtlich, denn zum einen schätzt er Pfarrer Fischer als versierten und engagierten Kollegen, zum anderen sieht er im Wochenspruch eine Quelle des Mutes und der Kraft und damit der Gelassenheit für die anspruchsvollen Aufgaben, die Pfarrer Fischer mit der Kirchengemeinde Hirschau übernimmt.