Erfolgsgeschichte geht weiter

18.12.2018
Erfolgsgeschichte geht weiter

Förderkreis Altenhilfe bleibt Anwalt und Sprachrohr der Senioren

Hirschau. (u) Der Förderkreis Altenhilfe versteht sich auch 34 Jahre nach seiner Gründung als Anwalt und Sprachrohr der Hirschauer Senioren. Diesen Anspruch unterstrich der Gründer und Vorsitzende Werner Schulz bei der Jahreshauptversammlung. Bei den Neuwahlen wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso wie die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Conrad und Hildegard Kohl, Schatzmeister Reinhold Birner, Schriftführer Ernst Mangelberger, die Beisitzer Bärbel Birner, Heidi Flierl, Lina Ries, Heimleiterin Astrid Geitner, 3. Bürgermeister Peter Leitsoni und Altbürgermeister Helmut Rösch. Neu im Gremium ist die Tagespflegeleiterin Birgit Seidl.

Bei der Gründung, so Schulz, sei die Schaffung eines Alten- und Pflegeheimes erklärtes Ziel gewesen. Man habe für einen Standort in der Innenstadt plädiert. Die Bewohner sollten kurze Wege zu Ärzten, Apotheken, Kirche, Geschäften usw. haben. Erster Schritt sei ein Heim mit 20 Plätzen in Anbindung an das Krankenhaus gewesen. Als dieses nicht mehr existenzfähig war, sei unter Bürgermeister Helmut Rösch die Umwandlung in ein Alten- und Pflegeheim und die Verpachtung an das BRK erfolgt. Dank der Großspenden von Klaus Conrad sei nach der Auflösung des Klosters nebenan die erste Einrichtung für Betreutes Wohnen entstanden, heuer die zweite dieser Art und die Solitäre Tagespflege.

Schwerpunkt in den letzten Monaten sei bei Sitzungen und Besichtigungen die Solitäre Tagespflege gewesen. „Sie ist das vorläufige i-Tüpfelchen auf das Betreuungs und Pflegeangebot in Hirschau“. Leiterin Birgit Seidl hatte Positives zu berichten. Seit der Eröffnung am 2. Juli habe man 21 Tagesgäste mit unterschiedlichen Buchungszeiten zu verzeichnen. Sie reichten von einem Tag bis zur ganzen Woche. Vielfach herrsche Unklarheit über die Finanzierung der Betreuung in der Tagespflege. Daher sei sie gerne bereit, ihre Einrichtung bei Vereinen und Organisationen vorzustellen. Nicht so rosig, so Heimleiterin Astrid Geitner, sieht die Personalsituation im Seniorenwohn und Pflegeheim aus. Es sei sowohl schwierig, vorhandenes Personal zu binden als auch neues zu akquirieren.

Seit dem Fronleichnamsunwetter habe man zudem mit einem anderen Problem gekämpft – der Behebung des Überschwemmungsschadens. Im Keller an der Postgasse konnte der Boden ohne Bauarbeiten getrocknet und neuverlegt werden. Im Ex-Krankenhauskeller musste der Estrich herausgestemmt werden, Gesamtkosten ca. 150 000 Euro. Schmerzhaft sei es, dass der Festsaal im Obergeschoss wegen der neuen Brandschutzauflagen nicht mehr für Veranstaltungen genutzt werden kann. Erfreulich sei, dass das Haus voll belegt ist. Für die Unterstützung durch den Förderkreis sei man sehr dankbar.

Schatzmeister Reinhold Birner erklärte, dass auch der Förderkreis Grund zur Dankbarkeit habe. So habe man z.B. vom aufgelösten Wenzelkreis eine Spende von 1000 Euro erhalten. Aktuell zähle der Verein 99 Mitglieder. Ziel sei es, das 100. Mitglied zu gewinnen

Ergebnisse der Wahl:

1. Vorsitzender: Werner Schulz, Stellvertretende Vorsitzende: Klaus Conrad und Hildegard Kohl, Schatzmeister Reinhold Birner, Schriftführer: Ernst Mangelberger, Beisitzer: Beisitzer: Bärbel Birner, Heidi Flierl, Astrid Geitner, Birgit Seidl, Lina Ries, 3. Bürgermeister Peter Leitsoni und Altbürgermeister Helmut Rösch.